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Die Workshops

Für die Absolventinnen und Absolventen unserer berufsbegleitenden Weiterbildung sowie der Inhouse-Schulungen bieten wir einmal jährlich einen mehrtägigen Workshop an, der die „Tiere öffnen Welten©"-Themen vertieft beziehungsweise ergänzt.

    

Workshop 2008

   
Die Teilnehmenden probieren die Tellinton Touches aneinander aus. Auf vielfältigen Teilnehmerwunsch haben wir uns entschlossen, in diesem Jahr nochmals das Thema Tellington Touch (siehe dazu auch Workshop 2005) aufzugreifen. Stattgefunden hat das Ganze im Chiemgau bei wunderbarem Wetter vom 1. bis 4. August 2008 bei animal learn beziehungsweise bei unserer Dozentin Clarissa von Reinhardt, die auch Tellington Touch-Practitioner ist. Eine Teilnehmerin übt mit ihrem Hund die Touches.Von ihr und einer weiteren Trainerin begleitet, folgten zehn „Tiere öffnen Welten“ ©-Absolventen – vier von ihnen waren übrigens schon zum dritten Mal mit dabei - mit Hunden ihren Ausführungen über den Ursprung der Methode (=Feldenkrais) und deren Umsetzung bei Mensch und Hund. Theorie und praktische Anwendungen wechselten in angenehmen Rhythmus ab. Die Teilnehmenden lernten, dass Tellington Touch eine hervorragende Möglichkeit ist, die Beziehung zum eigenen Hund zu intensivieren, was sich wiederum vorteilhaft auf die tiergestützte Arbeit im Alltag auswirkt.Die Teilnehmenden entspannen mit ihren Hunden in den Workshoppausen auf einer Wiese.
Am letzten Tag standen die Berichte aus den Regionalgruppen im Mittelpunkt. Diskutiert wurden außerdem die Fragestellungen: „Was sind Stärken und Schwächen von Mensch und Hund, Während einer Wanderung tollen die Hunde in einem Bach.was haben diese mit meiner Arbeit zu tun und wie kann ich die Stärken nutzen, um für problematische Situationen Lösungsmöglichkeiten zu finden und präventiv gerüstet zu sein?“

 

(alle Fotos von Sabine Hirsch)

 

 

Workshop 2007

Unterricht mit Rollator und Hund. Foto: A. PraußDer Workshop 2007 hat vom 18. bis 21. Juni wieder im Chiemgau bei Clarissa von Reinhardt  statt gefunden. Neben "praktischer Hundearbeit" wie der Hinführung zur Fährtenarbeit und dem Ausprobieren von Geräten auf dem Trainingsplatz ging es diesmal unter anderem um das Thema, wie Hunde das Sterben und den Tod von ihnen vertrauten Heimbewohnern erleben. Außerdem darum, wie Hunde - möglichst in kleinen Schritten - an einen Besuchsdienst und an den Aufenthalt in einer Alten- und Pflegeeinrichtung herangeführt werden.

Außerdem ging es im Workshop auch um intelligenzförderndes Hundespielzeug, das man auch gut während eines Besuchsdienstes einsetzen kann.

Unterricht mit Schiebetäfelchen. Foto: A. PraußUnterricht mit Holzschale. Foto: A. Prauß

  

Workshop 2006

GruppenbildHundetraining

2006 fand der Workshop vom 14. bis 17. April in der Hundeschule „animal learn" von Clarissa von Reinhardt im Chiemgau statt. Clarissa von Reinhardt lehrte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie sie Stress- und Beschwichtigungssignale ihrer Hunde besser einschätzen können. Sie arbeitete mit den Mensch- Hunde-Teams am Selbstbewusstsein der Hunde, was im Einsatz dazu beiträgt, dass die Tiere weniger schnell irritiert sind und somit die Stresstoleranz heraufgesetzt wird. Der Hund in seiner "Freizeit" und in diesem Zusammenhang sein Ausgleich zur "Arbeitszeit" wurde ebenfalls behandelt.

    

Workshop 2005

Berührungsarbeit mit dem Hund. Foto: K. Scharf2005 ging es um das Thema Tellington Touch. Hierbei handelt es sich um eine besondere, körperbezogene Herangehensweise an Menschen und Tiere, die bestimmte vorhandene Probleme lösen soll. In dem Workshop, der vom 21. bis 23.10.2005 in Bad Münstereifel stattgefunden hat, lehrte uns Rita Huber, T.T.E.A.M.-Practitioner II, die "Körper- und Bodenarbeit" am Mensch und am Tier. Die Körperarbeit besteht dabei aus einer Vielzahl von verschiedenen Touches (Berührungen), bei denen die Haut auf bestimmte Art und Weise bewegt wird. Dabei werden, wie Rita Huber erklärte, "alle vier Gehirnwellen gleichzeitig aktiviert, was zu erstaunlichen Erfolgen führt."

 

Pudel mit angelegter Bandage. Foto: K. ScharfBei einigen Übungen werden den Tieren (oder Menschen) auch Bandagen angelegt, wie es auf dem Foto mit dem Pudel zu sehen ist. Sinn der Bandage ist es, dem Tier (oder dem Menschen) ein Gefühl von seinem ganzen Körper zu geben, was ängstlichen, schreckhaften und nervösen Tieren und Personen helfen soll.

 

Bei der Bodenarbeit lernen die Tiere, sich auf sich selbst und ihren Menschen zu konzentrieren. Gangunsicheren Menschen verhilft sie – ebenso wie die Touches – zu mehr Sicherheit. Menschen mit Demenz lernen wieder, ihre eigenen Körpergrenzen wahrzunehmen und erlangen damit ihr oft verloren gegangenes Körpergefühl zurück.

    

 

  

 

 

 

 

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Veranstalter

Diözesan Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V.

 

in Kooperation mit dem

 

 

Kuratorium Deutsche Altershilfe

Wilhelmine-Lübke-Stiftung e.V.

 

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